Kanzlei Merkel & Grünwald
 



Willkommen

 



Geschichtliches

Die Kanzlei ist zurückzuführen auf Dr. jur. habil. Hans Merkel, der im Jahre 1928 in die damalige Kanzlei eintrat, sie nach dem Krieg neu gründete und dieser bis ins Jahr 1991 vorstand. Seit 1962 befinden sich die Kanzleiräume im sogenannten Höhmann-Haus.

 

 

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Das Höhmann-Haus (auch Castell Palais), Maximilianstraße 48

Das Anwesen bestand ursprünglich im 16. Jahrhundert aus zwei einzelnen Häusern, die im 17. Jahrhundert vom damaligen Stadtbaumeister Elias Holl (1573-1646; Erbauer des Rathauses, des Zeughauses uvm.) zu einer Liegenschaft zusammengelegt worden sind. Noch heute weisen die beiden separaten Kellergewölbe auf den getrennten Urzustand hin.

Im Rahmen des Umbaus von Elias Holl entstand auch die Arkadenwand mit Brunnenbecken, gekrönt mit einem auf einer Kugel sitzenden Reichsadler, die den Hof der dreiflügligen Anlage zum Garten hin abschließt. Die Gartenanlage des Höhmann-Hauses ist neben der des Schaezler-Palais eine der wenigen aus damaliger Zeit, die heute noch erhalten sind.

Im Höhmann-Haus befindet sich ein sehenswertes Treppenhaus mit einer dreiläufigen Holztreppe mit Intarsien barocker Art auf jedem Absatz. Weiter ist im Treppenhaus ein Deckengemälde von 1764 des Augsburger Künstlers Johann Joseph Anton Huber mit den mythologischen Themen „Sturz des Phaeton“, „Apoll und Daphne“ und die „Neptun-Sage“ zu sehen.

 

Hoehmann-Haus

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Der Herkulesbrunnen

Direkt vor unseren Kanzleiräumen befindet sich der Herkulesbrunnen. Er ist der größte der drei Monumentalbrunnen auf Augsburgs Prachtmeile zwischen Sankt Ulrich und dem Rathaus. Der Herkulesbrunnen wurde zwischen 1597 und 1600 vom niederländischen Bildhauer Adrian de Vries (ca. 1545-1626) entworfen, vom Augsburger Wolfgang Neidhart gegossen und im Jahre 1602 eingeweiht.

Der Herkulesbrunnen zeigt den Kampf des Herkules mit der siebenköpfigen Wasserschlange Hydra. Auf Zwischensimsen sind drei badende Brunnenmädchen sowie geflügelte Putten dargestellt.

Der Herkulesbrunnen symbolisiert den römischen Ursprung von Augsburg und war Ausdruck des Reichtums der Freien Reichsstadt. 

 

Herkulesbrunnen

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Das Schaezler-Palais, Maximilianstraße 46

Unmittelbar neben dem Höhmann-Haus befindet sich das Schaezler-Palais. Bereits im Jahre 1346 befand sich an dieser Stelle ein Patrizierhaus, das 1499 durch einen Neubau ersetzt wurde, in dem Kaiser Maximilian I. mehrmals Quartier bezog. 1527 wurde Philippine Welser, die spätere Frau des Erzherzogs Ferdinand von Österreich, Sohn Kaiser Ferdinands I., geboren.

Im Jahre 1765 wurde das Gebäude von dem Bankier Benedikt Adam Freiherrn Liebert von Liebenhofen gekauft und durch einen Neubau ersetzt, welcher zur Maximilianstraße lediglich eine Breite von 19 m, jedoch entlang der Katharinengasse eine stattliche Länge von 107 m aufweist. Prunkstück des Baus ist der zweigeschossige Rokokofestsaal, in welchem bei der Einweihung am 28. April 1770 die 14jährige Marie Antoniette, Tochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, ein Paar roter Schuhe durchgetanzt haben soll.

Im Jahre 1958 wurde das Gebäude von Wolfgang Freiherr von Schaezler der Stadt Augsburg zur ausschließlichen Verwendung für kulturelle Zwecke geschenkt. Seit 1970 befindet sich im Schaezler-Palais in zwei Etagen die Deutsche Barockgalerie und die Gemäldesammlung der Stiftung Karl und Magdalene Haberstock.

 

Schätzlerpalais

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